Über Gebärmutterkrebs

Gebärmutterkrebs

Mit jährlich etwa 11.090 Neuerkrankungen sind bösartige Tumoren des Gebärmutterkörpers (Korpus- oder Endometriumkarzinom) die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die häufigste der weiblichen Genitalorgane.

 

 


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Gebärmutterkrebs
… ist eine seltene, gynäkologische Krebserkrankung. Pro Jahr erkranken ca. 11.090 Frauen in Deutschland.

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Ursachen
… für Gebärmutterkrebs sind leider weitestgehend unbekannt. Gewisse Faktoren und Lebensumstände kön­nen das Risiko zwar erhöhen (bspw. Alter, frühe Periode, späte Wechseljahre, genetische Faktoren), führen aber nicht zwingend zu einer Erkrankung.

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Vorsorgeuntersuchungen
… oder andere, sichere Präventionsmaßnahmen gegen Endometriumkrebs gibt es derzeit leider nicht.

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Genetische Veranlagung
… für Endometriumkarzinome haben nur wenige Patientinnen. Mit einem Gentest kann diese Veran­lagung abgeklärt und die Krebsprävention in der Familie unterstützt werden.

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Beschwerden / Anzeichen
… werden erst relativ spät wahrgenommen und sind zudem sehr unspezifisch. Völlegefühl, Blähungen, unklare Bauchschmerzen oder Beschwerden, Zunahme des Bauch­umfangs, körperliche Schwäche, Atemnot und Schmerzen können erste Anzeichen sein.

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Behandlung
… von Endometriumkrebs ist gegliedert in verschiedene Therapiesäulen. Dazu gehören vor allem die Operation und die Chemotherapie.

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Operation
… bei Erstdiagnose nahezu immer am Anfang der Behandlung. Das Ergebnis der Erstoperation gehört zu den wichtigsten Prognosefaktoren bei Endometriumkrebs.

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Chemotherapie
und zielgerich­tete Erhaltungstherapie
… bezeichnen die Krebsbehandlungen mit Medikamenten, die die Tumorzellen abtöten oder am Wachstum hindern sollen. Beim Endometriumkrebs ist dies die zweite Behand­lungssäule.

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Patientinnen-Arzt-Gespräch
… ist das Herzstück der Behandlung. Nur über Vertrauen, Offenheit und Transparenz im gemeinsamen Gespräch ist es dem Arzt möglich, angemessen auf Ihre Sorgen, Wünsche und Beschwerden einzugehen.