Author: Robert Hickmann

Neue Hoffnung für Patientinnen mit fortgeschrittenem Endometriumkarzinom

Neue Hoffnung für Patientinnen mit fortgeschrittenem Endometriumkarzinom

Eine neue Studie von Karyopharm Therapeutics bietet vielversprechende Ergebnisse für Frauen mit fortgeschrittenem oder wiederkehrendem TP53 Wildtyp-Endometriumkarzinom. Die SIENDO-Studie, präsentiert auf der ASCO-Jahrestagung 2024, untersucht die Wirkung von Selinexor als Erhaltungstherapie.

Ergebnisse der Studie:

  • Progressionsfreies Überleben (PFS): Patientinnen, die Selinexor erhielten, zeigten eine mediane PFS von 28,4 Monaten im Vergleich zu 5,2 Monaten bei der Placebogruppe.
  • Spezifische Untergruppen: Für TP53 Wildtyp/pMMR-Patientinnen betrug die mediane PFS 39,5 Monate (Selinexor) vs. 4,9 Monate (Placebo).
  • Lebensqualität: Die Q-TWiST-Analyse zeigte eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität und -dauer bei Selinexor-behandelten Patientinnen.

Sicherheit: Keine neuen Sicherheitssignale wurden festgestellt. Die häufigsten Nebenwirkungen waren leichte bis mittelschwere Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Dr. Reshma Rangwala von Karyopharm betont, dass diese Ergebnisse Selinexor als potenzielle neue Standard-Erhaltungstherapie positionieren könnten. Eine weitere Phase-3-Studie wird folgen, um diese vielversprechenden Ergebnisse zu bestätigen.

Für mehr Informationen und Details zur Studie besuchen Sie bitte die Website von Karyopharm hier.

Neuartige Behandlungsoptionen für die Behandlung von Endometriumkarzinomen im fortgeschrittenen Stadium

Neuartige Behandlungsoptionen für die Behandlung von Endometriumkarzinomen im fortgeschrittenen Stadium

In dieser Sonderpräsentation von IGCS Advances & Updates erzählt Linda Ryan, eine Überlebende von metastasiertem rezidivierendem Gebärmutterhalskrebs und Verfechterin der Patientenforschung, ihre Geschichte und Erfahrungen mit klinischen Studien. Zu Linda gesellt sich ihr gynäkologischer Onkologe Dr. Shannon Westin, Professorin für gynäkologische Onkologie am MD Anderson Cancer Center der University of Texas in Houston, Texas. Hören Sie Linda und Dr. Westin zu, während sie über aktuelle Zulassungs- und Therapieoptionen für Patienten mit rezidivierendem Gebärmutterhalskrebs sprechen.

Quelle: https://igcs.org/educational-webinars/

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Krebspodcast für Ärzt:innen – Endometriumkarzinom – ein Tumor mit einer steigenden Inzidenz

Neue Folge: der Krebs-Podcast mit Dr. med. Robert Armbrust und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli. Im Gespräch geht es um das Endometriumkarzinom – ein Tumor mit einer steigenden Inzidenz.

Diese Podcast-Folge ist speziell für Ärzt:innen.

Jetzt reinhören:
https://www.krebs-podcast.de/podcasts/endometriumkarzinom-ein-tumor-mit-steigender-inzidenz/

JETZT VORMERKEN: STUDIENTAG 2023

Studien und Umfragen zu Eierstockkrebs, Endometriumkrebs, Zervixkrebs und gynäkologischen Sarkomen – darum dreht sich alles beim digitalen Studientag 2023, einer gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs, des Forums Gynäkologische Onkologie und der Deutschen Sarkom Stiftung. Sie können online per Zoom dabei sein und Ihre Fragen stellen! Prof. Dr. med. Jalid Sehouli und PD Dr. med. Peter Reichardt moderieren den Studientag am 07.02.2023. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung folgen in Kürze.

Das war PAS/ ESGO 2022 & European Cooking: Information – Austausch – Gemeinsam Kochen

Der PAS – der europäische Kongress für Patientenorganisationen Gynä-Onkologie – im Rahmen des ESGO Kongresses ist vorbei und wir waren dabei. Der Fokus liegt auf dem Austausch, Netzwerk, News zu Therapie, Diagnostik, Studien sowie Lebensqualität mit gynäkologischen Tumorerkrankungen. Über 60 Teilnehmerinnen aus über 30 europäischen Ländern waren dabei und verfolgten spannende Vorträge.

Ein Höhepunkt war das European Cooking against Women Cancer – eine Initiative des Forums Gynäkologische Onkologie mit der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs und ENGAGe (European Network Gynaecological Advocacy Group). „Nur die Kultur bringt uns weiter, also Essen wir alle zusammen. Ernährung ist so wichtig, denn Ernährung verbindet, beugt vor, heilt und bringt Freude“, so Prof. Dr. Jalid Sehouli.

Am 30.12.22 fand im Rahmen Europas größtem Kongress für Frauenkrebsmedizin, dem ESGO, zum ersten Mal die Initiative „European Cooking against Women Cancer“ statt. Der Koch des Jahres Max Stiegl aus Österreich kreierte mit seinen Kollegen und ebenfalls Spitzenköchen Volker Osieka und Omar Saad, der Bestsellerautorin Schwester Teresa sowie gemeinsam mit Krebspatientinnen aus über 30 europäischen Nationen ein außergewöhnliches, europäisches Menü. Über die Zutaten und Gewürze wurden alle Facetten der europäischen Kultur berührt. Die Idee zu dem Cooking-Event hatte Kongresspräsident Prof. Dr. Jalid Sehouli aus der Charité, der auch Mitbegründer der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs und des Forums Gynäkologische Onkologie ist. „Es unglaublich wichtig, dass Lebensfreude, Genuss und Selbstfürsorge als ein wesentlicher und schöner Teil des Lebens auch mit einer Krebsdiagnose gelebt werden“, so Susanne Fechner

Zu der Initiative „European Cooking against Women Cancer“ sind Vertreterinnen aus Spanien, Ungarn, Finnland, Irland, Dänemark, Georgien, der Türkei und weiteren europäischen Ländern geladen gewesen. Die Initiatoren des European Cooking Events sind unter anderem die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs, das Forum Gynäkologische Onkologie und ENGAGe – das European Network for Gynaecological Cancer Advocacy Groups. Die Stärkung von Forschung, Behandlung, Awareness und Empowerment für Frauen mit Krebs stehen im Fokus der Initiative.Diese ist Teil des Aktionsjahres „Kochen gegen Krebs“ der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs. Dem Motto haben sich neben den Akteur:innen von „European Cooking against Women Cancer“ deutschlandweit seit Beginn des Jahres bekannte Sterneköch:innen, Restaurantbesitzer:innen, Kochbuchautor:innen und Food-Blogger:innen angeschlossen haben, darunter Johann Lafer, Sarah Wiener, Julia Holz, Michel Kempf und viele mehr.

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Ergebnisse des ESGO 2022

Im Oktober 2022 fand der Europäische Kongress für gynäkologische Onkologie (ESGO) in Berlin statt. Prof. Dr. Jalid Sehouli, in diesem Jahr Kongresspräsident, fasst in diesem Video die Ergebnisse aus der Forschung und Wissenschaft zusammen.

Weitere Infos unter:
www.stiftung-eierstockkrebs.de
www.forum-gyn-onkologie.de
www.studienportal-gyn.de

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Nachsorge für langzeitüberlebende Frauen mit Eierstockkrebs soll Kassenleistung werden. Studie sucht noch Teilnehmerinnen in Dresden, Fürth, Hamburg, Tübingen und Wolfsburg

Die Survivorship Clinic an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist die bundesweit erste Sprechstunde für langzeitüberlebende Frauen mit gynäkologischer Tumorerkrankung. In der Sprechstunde werden Themen wie Fatigue, Schlafstörungen, Polyneuropathie, Osteoporose sowie Themen rund um die private und berufliche Wiedereingliederung behandelt.

Die Sprechstunde unter Leitung von Dr. Hannah Woopen ist als Studie angelegt. Langfristiges Ziel ist es, die Sprechstunde als bundesweite Kassenleistung zu etablieren, denn Frauen mit bzw. nach gynäkologischer Tumorerkrankung wird in der Regel eine Nachsorge nur für die ersten fünf Jahre nach Erstdiagnose angeboten, aber nicht darüber hinaus.

Überregionale Studie für Frauen mit gynäkologischer Tumorerkrankung (Eierstock-/Eileiter-/Bauchfell-/Gebärmutterhals-/Gebärmutterkörperkrebs)

Was viele nicht wissen: An der Sprechstunde können nicht nur Patientinnen aus Berlin und Brandenburg teilnehmen, sondern es gibt bundesweite Kontrollzentren, die ebenfalls noch Teilnehmerinnen suchen. Wenn Ihre gynäkologische Krebsdiagnose (Eierstock-/Eileiter-/Bauchfell-/Gebärmutterhals-/Gebärmutterkörperkrebs) 5 Jahre oder länger zurückliegt, können Sie als Teilnehmerin in der sogenannten Kontrollgruppe in Dresden, Fürth, Hamburg, Tübingen und Wolfsburg teilnehmen und die Survivorship Clinic unterstützen. Es ist kein Präsenztermin notwendig. Sie werden gebeten nach 3, 6, 9 und 12 Monaten Fragebögen (online oder Papierform) auszufüllen. Auf diese Weise unterstützen Sie das so wichtige Projekt für eine bessere Versorgung von Frauen mit Eierstockkrebs und anderen gynäkologischen Tumorerkrankungen und setzen sich dafür ein, dass die Versorgungslücke für Langzeitüberlebende geschlossen wird.

Sie möchten teilnehmen?

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, kontaktieren Sie die Survivorship Clinic gern unter:

Telefon: 030/450 664 087
E-Mail: survivorship-clinic@charite.de
Website: www.survivorship-clinic.de

Vielen Dank!

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Eröffnung der neuen „Rosi“- Chemotherapieambulanz in der Berliner Charité

Am 10.11.2022 war es so weit: Die renovierte und nach einem neuen Raumkonzept umgebaute Chemoambulanz der Frauenklinik der Berliner Charité wurde nach mehrjähriger Bauzeit eröffnet. Viele Gäste waren bei der bunten Veranstaltung dabei: Patientinnen und ihre Angehörigen, Klinik-Mitarbeiter:innen, viel Prominenz und Presse und natürlich die Initiatoren des Projektes – Tina Müller und Prof. Jalid Sehouli.

Ermöglicht wurde der Umbau der alten Therapieräume durch eine Crowdfunding-Aktion der Initiative # fürRosi, die das Ziel verfolgt ein heilsames und wohltuendes Umfeld für Frauen in einer schweren gesundheitlichen Krise zu schaffen. Ein Umfeld, das den Lebensmut und die Selbstheilungskräfte stärkt und in dem aus toter Wartezeit lebendige, sinnvoll erfüllte Zeit wird. Der ganzheitliche Ansatz bietet neben Ruhe, Rückzug und Geborgenheit auch Inhaltliches: Lern- und Begegnungsmöglichkeiten, in denen Betroffene sich nicht nur als Behandelte, sondern auch als Handelnde erleben und selbstbestimmt und selbstwirksam positive Strategien und Perspektiven entwickeln können.

Entstanden ist die Initiative aus der persönlichen Betroffenheit von Tina Müller, deren Mutter 2009 an Krebs verstarb. Tina Müller begleitete ihre Mutter zur Therapie und erlebte mit, wie es sich anfühlte, Stunde um Stunde in sterilen und „kalten“ Therapieräumen zu verbringen. Sie erfuhr auch, dass sich Patientinnen, Angehörigen und medizinisches Personal gleichermaßen eine Umgestaltung der Ambulanz in einen heilsamen und anregenden Ort für Frauen in einer schweren gesundheitlichen Krise wünschten. Da dafür jedoch die finanziellen Mittel fehlten, gründete sie 2018 #fürRosi – ein Pilotprojekt mit Signalcharakter für das ganze Land. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne konnten genügend Spendengelder gesammelt werden, um das Projekt in die Tat umzusetzen.

Von dem Ergebnis zeigten sich die Gäste der „Einweihungsfeier“ begeistert. Denn es ist ein Umfeld entstanden, das den Lebensmut und die Selbstheilungskräfte stärken soll und in dem aus toter Wartezeit lebendige, sinnvoll erfüllte Zeit wird. Ein Ort, der neben Ruhe, Rückzug und Geborgenheit auch Inhaltliches bietet: Lern- und Begegnungsmöglichkeiten, die es den Patientinnen ermöglichen, selbstbestimmt und selbstwirksam positive Strategien und Perspektiven für das Leben mit ihrer Krebserkrankung und die Zeit der Therapie zu entwickeln. Beispielsweise durch Angebote wie Kosmetik- und Ernährungsberatung, Coachings für den Wiedereinstieg in den Beruf, Yogakurse, Gastvorträge und Lesungen. Darüber hinaus sind die neuen Infusions-Sitzplätze mit Tablet-Computern ausgestattet, an denen die Frauen digitale Angebote während der Chemotherapiesitzungen nutzen können. Außerdem hat das Unternehmen „Urban Scents“ hat einen speziellen Raumduft für den neuen Klinikbereich kreiert und ein Geruchstraining entwickelt.

Zu den zahlreichen Unterstützern der Kampagne gehören prominente (Wahl- und Herzens-) Berliner:innen, aber auch deutschlandweite Unterstützer:innen: Jurassica Parka, Herbert Grönemeyer, Roberto Blanco, Rolf Scheider, Mike Adler, Miritz Rinke, die Fußballspieler der Berliner Hertha, die Handballer von Füchse Berlin und viele mehr.

Das Projekt ist jedoch noch nicht beendet. Das Angebot für die Patientinnen der Chemotherapieambulanz soll nach und nach weiter ausgebaut werden. Deshalb kommt es auch künftig auf jede Spende an. Auf https://für-rosi.de/ können Sie mehr erfahren.

Langzeitüberleben – Was ist das Geheimnis? Dr. Hannah Woopen

Im Rahmen des Welteierstockkrebstages 2022 spricht Dr. Hannah Woopen von der Charité – Universitätsmedizin Berlin über Langzeitüberleben beim Eierstockkrebs und anderen gynäkologischen Krebsen. Unterschiedliche Faktoren beeinflussen die Prognose, viele davon liegen nicht in Ihrer Hand, manche jedoch kann man selbst beeinflussen:

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Ernährungstipps von Eva Prinz-Theissing – Was tun bei Verstopfung?

Eva Prinz-Theissing ist Diplom Ökotrophologin an der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Eine Behandlung von Verstopfung ist immer abhängig von der genauen Ursache. Hier einige Tipps der Ernährungsexpertin für Sie.

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